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NSU-Kicker nehmen Abschied vom Image einer badischen Enklave

Noch vor zwei, drei Jahren galt die Neckarsulmer Sport-Union augenzwinkernd als badische Enklave in Württemberg. Die Mehrheit der Spieler pendelte da aus Baden auf den Pichterich oder hatte eine längere sportliche Vergangenheit im Kraichgau, Kreis Mosbach oder Odenwald in ihrer Vita stehen. Bereits in der vergangenen Saison wurde unbewusst der Wandel eingeleitet. Zur Spielrunde 2018/2019 dominieren nun die Württemberger bei der Sport-Union, versehen mit einem kräftigen Hohenloher Einschlag. In Claudio Bellanave, David Gotovac, Marius Klotz, Marc Schneckenberger und Marcel Susser, der einst vom FV Plittersdorf über Großaspach im NSU-Tor landete, hat sich der rein badische Teil bei der Sport-Union auf ein Quintett reduziert. Von Gelben und Mitgliedern der Spätzlesfraktion Mit Steven und Robin Neupert sowie Jesse Weippert stehen zwar drei Akteure in der Liste, die früher bei den "Gelben" gespielt haben - doch sind es echte Unterländer, wie auch Marvin Reitz, Amin Yazi, Alessandro Hatzis, Sebastian Kappes, Ouadie Barini sowie Enzo und Marco Romano. Shpejtim Islamaj wohnt in Erligheim (Enz/Murr), gehört also ebenfalls zur "Spätzlesfraktion". Vom Kontingent der Spieler, die direkt aus Neckarelz auf den Pichterich wechselten, ist lediglich Marius Klotz übrig geblieben. Dafür sind jetzt mit Volkan Demir, Maximilian Gebert, Daniel Schmelzle und Alexander Albert vier Spieler aufgelistet, die schon beim FSV Hollenbach gespielt haben. Die Hohenloher Nummer Nummer fünf und sechs sind Leander Wallmann (einst TSG Öhringen) und der Untersteinbacher Philipp Seybold. Verantwortung fest in badischen Händen Im sportlichen Verantwortungsbereich haben aber weiterhin die Badenser Marco Merz (Sportdirektor), Marcel Busch (Trainer) und Thorsten Damm (Co-Trainer) das Sagen. Erstmals seit vielen Jahren hat Marco Merz keinen Spieler aus Baden verpflichtet. "Das ist ein schweres Vergehen. Die badischen Ölquellen sind versiegt. Eigentlich müsste ich jetzt zurücktreten", sagt der Sportdirektor und lacht. "Wir sind Baden-Württemberger, durch und durch." Mit Württembergern, die schon in Baden gespielt haben und Badenern, die in Württemberg spielen. Trainer Busch, der als ehemaliger Untereisesheimer auf Unterländer Wurzeln zurückblickt, hat nach knapp zwei Wochen Vorbereitung erste Eindrücke seines Teams. "Wir haben durch die Neuzugänge an den richtigen Stellschrauben gedreht", sagt Busch vor seiner Trainer-Premierensaison in einer Oberliga, die stärker besetzt ist als 2017/2018. "Ich bin überzeugt, dass wir eine gute Runde spielen. Ob es dann zu Platz vier oder zehn reicht, wird sich zeigen", sagt Busch. "Zunächst richtet sich der Blick in der Tabelle aber nach unten." Im ersten Saisondrittel geht es darum, sich ein Punktepolster auf die Abstiegsränge zu erspielen. 1:2-Niederlage im Test gegen Verbandsligist Am Donnerstagabend unterlag die NSU in einem Testspiel auf dem Pichterich-Nebenplatz dem Verbandsligisten Calcio Leinfelden- Echterdingen 1:2. An diesem Samstag (14 Uhr) spielt Neckarsulm beim Bezirksligisten SG Bad Wimpfen.

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