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Beim VfB Eppingen greift Plan B

Die Uhren gehen diesen Sommer nicht anders, die Spanne zwischen der alten und neuen Saison aber kommt nicht nur David Pfeiffer kürzer als in den vergangenen Jahren vor. "Die Zeit ist sehr schnell vergangen", sagt der Trainer des VfB Eppingen, der es selber nur auf eine Woche Urlaub gebracht hatte. Kaum einen Monat nach dem letzten Spiel der Vorsaison bat der 35-Jährige seine Spieler zum Aufgalopp in die neue Verbandsliga-Runde. Wie nah die beiden Spielzeiten beieinander liegen, ließ sich bei der ersten Einheit an einigen Spielern ablesen. "Ein paar Jungs sind gerade zwei Tage vorher aus Mallorca zurückgekommen." Es war die Saisonabschlussfahrt. Nach der Saison ist vor der Saison, in dem Fall gilt das umso mehr. Denn der VfB Eppingen musste aufgrund besonderer Umstände zweigleisig planen: Lange war ungewiss, wann die Verbandsliga wieder den Spielbetrieb aufnehmen würde, da erst die Relegation abschließend die nominelle Stärke der Liga klärte. Inzwischen steht fest: 18 Teams sind in dieser Saison dabei, zwei mehr als im Vorjahr. "34 statt 30 Spiele - das macht einen Unterschied", sagt David Pfeiffer, der sein Team dem früheren Saisonstart entsprechend eine Woche eher als geplant zusammenrief. Die ersten Worte richtete Oliver Späth an die Mannschaft. Der Sportliche Leiter des VfB stellte die Neuzugänge vor, ehe der Ball rollte. Es ging gleich zur Sache Wie es sich für einen Auftakt gehört, gab es ein längeres Abschlussspiel. "Ganz so locker wie es sich anhört war es aber nicht, es ging schon zur Sache", sagt Pfeiffer, der in den kommenden Wochen den Kader für die Verbandsliga formen will. Denn nicht alle werden den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. "Wir haben viele junge Spieler dabei, die alle ihre Chance kriegen. Wenn es aber noch nicht reicht, werden der eine oder andere mit der Zeit zur zweiten Mannschaft gehen." Einige verletzte Stammkräfte der Vorsaison haben bisher noch gefehlt, bei den meisten sieht es jedoch gut aus, dass sie im Laufe der Vorbereitung einsteigen. Das gilt für Kapitän Manuel Hecker, der nach einem Kreuzbandriss mehrere Monate ausfiel. "Er trainiert individuell, sobald es vom Arzt grünes Licht gibt, wird er ins Mannschaftstraining einsteigen." Bald wieder an Bord sollten auch Kevin Hass und Valerij Felk sein, die am Ende der Runde mit leichten Problemen ausgefallen waren. Gut sieht es auch bei Jan Friedrich nach seinem Schlüsselbeinbruch aus. "Auch bei ihm reden wir von Tagen, nicht mehr Monaten." Als letztes dürfte Keeper Kai Sauer zurückkehren, der sich das hintere Kreuzband gerissen hat. "Aber auch bei ihm läuft es gut. Er kann bald die Schiene wechseln und mehr belasten." Nach und nach werde sich der Kader herauskristallisieren. "Alles ist möglich, jeder kann sich in den Vordergrund spielen", sagt Pfeiffer. VfB testet hauptsächlich auswärts Seine Tests wird der VfB in erster Linie auswärts spielen, weil in der HWH-Arena, wie das Hugo-Koch-Stadion inzwischen heißt, die Vorbereitungen für das Spiel der TSG Hoffenheim gegen die Queens Park Rangers am 21. Juli laufen. Da werden die Spieler mit anpacken, um alles auf Vordermann zu bringen. Zwischen den Tests gegen Freiberg, Rutesheim, Schluchtern und Ilsfeld sowie der Stadtmeisterschaft wird es für den VfB am 22. Juli um 17 Uhr zum ersten Mal ernst: Im Verbandspokal wartet Landesligist VfL Neckarau. Die ersten drei Runden würde Pfeiffer gerne überstehen. "Aber noch ist das alles weit weg." Dabei sollte er inzwischen wissen, dass die Zeit rennt. Auf Eppingen wartet ein hartes Auftaktprogramm Seit zwei Tagen ist auch der Spielplan der Verbandsliga raus - und der beschert dem VfB Eppingen einen hammerharten Auftakt: Am Samstag, 11. August, sind die Kraichgauer beim FC Bruchsal gefordert, dem Tabellenvierten der abgelaufenen Runde. Das erste Heimspiel bestreitet der VfB dann eine Woche später gegen Aufsteiger ATSV Mutschelbach. "Sehr viele halten sehr viel von Mutschelbach", sagt VfB-Trainer David Pfeiffer. Es folgt eine Englische Woche mit einem Heimspiel am 22. August gegen Regionalliga-Absteiger Astoria Walldorf II und dem Auswärtsspiel vier Tage später beim bärenstarken FV Heddesheim. Damit nicht genug, kommt wiederum eine Woche später der VfR Mannheim nach Eppingen. "Das ist absolut hart", sagt Pfeiffer. "Du kannst gegen jeden ein negatives Ergebnis kassieren."

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