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Ungewohnt früher Aufgalopp für den VfR

Ungewöhnlich früh ist der VfR Gommersdorf in die Vorbereitung eingestiegen. Bereits am Sonntag rief der neue Trainer Thomas Nohe seine Mannschaft zum ersten Mal zusammen. "Wir haben dieses Jahr eine 18er-Landesligastaffel", sagt Nohe. "Die Saison beginnt bereits am 11./12. August. Davor werden bereits drei Pokalrunden gespielt haben." Nicht nur wegen des frühen Beginns wird er in der Vorbereitung nur selten den gesamten Kader beisammen haben. Schließlich ist es mitten in der Urlaubszeit. "Schließlich ist das ja Amateurfußball", sagt Nohe. Seine neue Mannschaft kennt der Höpfinger vor allem aus der Vergangenheit. "Wir haben schon oft gegeneinander gespielt", sagt Nohe. Aber er schaute sich auch zwei, drei Spiele der Gommersdorfer Teams in der vergangenen Saison an. Nach zwei jahren Trainerpause hat Nohe nun wieder Lust auf Fußball. "Die Pause hing mit meinem Beruf zusammen", sagt er. Seit er in Höpfingen aufhört hat, gab es einige Anfragen. "Ich habe grundsätzlich alle abgelehnt", sagt Nohe. "Als der Anruf von Gommersdorf kam, dachte ich, das kann man mal reden." Gedacht getan. Nohe gab sein Ja-Wort. Unterstützt wird er von Tobias Scheifler, der sich in der Rolle des spielenden Co-Trainers wohl fühlt und von Sebastian Stockert, der Torhüter ist nun Torwart-Trainer. Zwar halten sich bei den Gommersdorfern die Veränderungen im Kader wie üblich in Grenzen, doch trotzdem steht ein kleiner Umbruch an. Mit Stockert, Jan Conrad, Philipp Prümmer (alle Karriereende), Fabian Stöcklein (Trainer VfR II), Torben Götz (FSV Hollenbach), Tim Bender (SGM Elpersh./Markelsh.) stehen immerhin sechs Spieler nicht mehr zur Verfügung. Unter anderem Leistungsträger und Routiniers. Zudem fehlen Sascha Silberzahn (Auslandsaufenthalt nach Beendigung des Studiums) und Florian Stelzer (Auslandssemester) mindestens in der Vorrunde. Die Neuzugänge stammen in erster Linie aus den eigenen Reihen und sind jung und hungrig. Neu im Team sind: Uwe Walter (TSV Assamstadt), Luis Kaiser, Julian Reuther, Gabriel Mütsch (alle VfR II), Leon Volk (VfR-U19). "Der Kader hat damit ungefähr die gleiche Größe wie in der letzten Saison", sagt Team-Manager Jörg Olkus. "Wir wollten zwei, drei Spieler aus der zweiten Mannschaft hochziehen. Die haben ja bereits vergangene Saison bewiesen, dass sie Landesliga spielen können." Daraus gilt es jetzt für Nohe die richtige Mischung zu finden. Auf ein bestimmtes System ist er nicht fixiert. "Das ist auch immer abhängig von den Spielern, die gerade zur Verfügung stehen. Ich denke, wir gehen es offensiver an als in der Verbandsliga aber mit einer geordneten Defensive", sagt der Trainer. "Das kann aber von Spiel zu Spiel wechseln." Am Sonntag um 15 Uhr steht nun in Seckach das erste Testspiel auf dem Programm. Während der Fußballtage auf dem heimischen Sportgelände eine Woche später testen die Gommersdorfer gegen den Oberliga-Aufsteiger TSV Ilshofen. Eine Woche später steht bereits das erste Spiel im badischen Verbandspokal auf dem Programm. In Sachen Zielsetzung sind sich Team-Manager und Trainer einig. Es lautet: vorne mitspielen. Aber bereits jetzt scheint klar zu sein, dass die Landesliga Odenwald diese Saison auch in der Spitze deutlich ausgeglichener sein wird als in der Vergangenheit. Zuletzt marschierten Gommersdorf, Lauda oder auch mal der TSV Höpfingen beinahe konkurrenzlos vorne weg. Nun gehören gleich fünf Teams zum Kreis der Titelkandidaten. Darunter die Gommersdorfer, Mitabsteiger Spvgg Neckarelz gilt vielleicht als heißester Aufstiegskandidat. Aber auch dort muss man erst sehen, wie es nach dem Abschied von Trainer Marc Ritschel und der Übernahme durch Stefan Strerath sehen, wie es weitergeht. Auch der FV Mosbach mit dem Gommersdorfer und Neckarelzer Ex-Coach Peter Hogen kann ein Wörtchen mitreden. Verstärkt hat sich außerdem der TSV Oberwittstadt, der in dieser Saison bereits Zweiter wurde. Eine frühe Vorbereitung auf den Fünfkampf ist da sicher nicht hinderlich.

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