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Raus aus dem Ruhezustand

Der Spaß ist wieder zurück bei Julian Nagelsmann nach 50 Tagen fußballfreier Zeit. "Die Trainingsarbeit macht ja am meisten Spaß. Es fehlt einem schon, den Ball sieben Wochen nicht am Fuß zu haben", sagte der Trainer der TSG Hoffenheim gestern nach der ersten Trainingseinheit der Saison 2018/19. Es wird eine besondere sein. Die erste für ihn als Trainer in der Gruppenphase der Champions League. Gleichzeitig die letzte als Trainer der TSG 1899. Beim nächsten Sommer-Trainingsauftakt werden die Initialen JN auf einem Leipziger Shirt prangen. Persönlicher Abschied: Julian Nagelsmann begründete gestern den ungewöhnlichen Schritt, seinen Abschied gen Leipzig so frühzeitig anzukündigen. "Es geht um meine innere Ruhe und die, die ich mit der Mannschaft habe", sagte der 30-Jährige. Die Gerüchte der Vorsaison hatten eben Unruhe hereingebracht. Durch die frühzeitige Positionierung haben beide Seiten - Verein und Trainer - Planungssicherheit. Was trotzdem geschrieben, geredet oder spekuliert wird? Uninteressant - denn: "Ich kann nicht beeinflussen, was von außen kommt." Neuzugänge: 23 Spieler waren beim anderthalbstündigen Aufgalopp in Zuzenhausen mit dabei. Die rund 200 Zuschauer nahmen erstmals die Neuzugänge Leonardo Bittencourt (1. FC Köln), Ishak Belfodil (Standard Lüttich), Joshua Brenet (PSV Eindhoven) und Rückkehrer Vincenzo Grifo (Borussia Mönchengladbach) in Augenschein. Ob sich noch etwas tut? "Wenn ich jetzt so in die Saison gehen würde, dann wäre ich zufrieden", sagt Nagelsmann über seinen Kader. Bis Ende August sind Transfers möglich. "Insgesamt ist der Markt recht träge. Zumindest in den Preisregionen, in denen wir uns bewegen können." Abgänge: "Es kann sein, dass sich bei den Abgängen noch etwas tut", sagt Nagelsmann. Der TSG-Kader ist sehr groß. Schließlich fehlten gestern die verletzten Dennis Geiger und Lukas Rupp, sowie die Nationalspieler Adma Szalai (Ungarn), Florian Grillitsch (Österreich), Havard Nordtveit (Norwegen und Ermin Bicakcic (Bosnien-Herzegowina). Spätestens Ende Juli werden die WM-Fahrer Steven Zuber (Schweiz) und Andrej Kramaric (Kroatien) zurück erwartet. "Ich glaube nicht, dass wir mit dieser ganz großen Gruppe in die Saison starten", sagt Nagelsmann. Nicht mehr zum TSG-Kader gehört Felix Passlack. Der 20-Jährige war eigentlich für zwei Jahre von Borussia Dortmund ausgeliehen, kehrt nun aber vorzeitig zum BVB zurück. Auch der Möckmühler Ermin Bicakcic könnte den Verein womöglich verlassen. Der Innenverteidiger kam zuletzt nicht wie gewünscht zum Zug und steht mit seiner körperlichen Spielweise bei englischen Clubs auf dem Zettel. Zuletzt verliehene Spieler wie Philipp Ochs (VfL Bochum), Joelinton (Rapid Wien) und Felipe Pires (Austria Wien) spielen auf Bewährung. "Jeder bekommt die gleiche Chance", sagt Nagelsmann. Klar ist aber auch: "Man muss immer im Sinne der Spieler entscheiden, ob es Sinn macht." Vorbereitung: In rund sieben Wochen, am 18. August (15.30 Uhr), steht das erste Pflichtspiel der TSG beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern auf dem Spielplan. In der Vorsaison stimmten die Hoffenheimer Europapokal-Ergebnisse nicht. Nagelsmann und sein Trainerteam haben die Vorbereitung deshalb verändert. "Nach der dritten Woche wird die Belastung an den Rhythmus, den wir auch in der Champions-League-Runde haben, angepasst", erklärt der 30-Jährige: "Es gibt einen Hauptbelastungstag unter der Woche und einen am Wochenende mit einem Testspiel. So wie das eben ab September mit den sechs Champions-League-Gruppenspielen sein wird. Ziele: Apropos Königsklasse - "die Champions League ist, was die Motivationslage anbelangt, leichter zu spielen als die Europa League", glaubt Nagelsmann, der der Auslosung am 30. August entgegenfiebert. "Die Vorrunde zu überstehen, das ist schon das Ziel", sagt er. Fürs Achtelfinale müsste mindestens Gruppenplatz zwei her. Rang drei wäre der Trostpreis. Dann ginge es im Februar 2019 in der Europa-League-Zwischenrunde weiter. Testspiel in Eppingen Vom 8. bis 13. Juli ist Hoffenheim im Trainingslager in Garmisch-Partenkirchen, vom 29. Juli bis zum 5. August in Windischgarsten (Oberösterreich). Den Fans in der Region präsentiert sich die TSG 1899 am 21. Juli (17 Uhr) in Eppingen gegen den englischen Zweitligisten Queens Park Rangers. fhu

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