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Wachbach scheitert auf der Zielgeraden...

Die Enttäuschung saß tief. Niedergeschlagen lagen die Spieler des SV Wachbach auf dem Rasen in Ingersheim. Mit 1:2 verloren sie gestern das Relegationsspiel gegen den TV Pflugfelden, der damit in der Landesliga bleibt. Nach der ersten Enttäuschung wurden dann auch die Wachbacher von ihren Fans noch gefeiert. Mit vier Bussen waren die Hohenloher angereist. Blau-Weiß waren die dominierenden Farben in Ingersheim. "Es war trotzdem ein schöner Tag. Auch mit den Fans. Ich glaube, so etwas hat im Main-Tauber-Kreis noch keine Mannschaft erlebt, so eine Unterstützung. Auch deshalb ist es etwas schade, weil die so viel auf die Füße gestellt haben." Die Wachbacher Niederlage bedeutete andererseits aber auch, dass die Relegationsverlierer VfB Neuhütten (Kreisliga B1) und SV Westheim (Kreisliga A1) nicht nachrücken und in ihren Ligen bleiben. "Jetzt ist es halt endgültig", sagt Trainer Arben Kaludra. "Es hat nicht sollen sein. Viele sind natürlich jetzt niedergeschlagen. Ohne den Punktabzug wären wir ja eigentlich Meister geworden. Aber die Leistung macht Mut. Auch für die nächste Runde." Nach den beiden Siegen in den Entscheidungsspielen (4:2 nach Verlängerung gegen Croatia Bietigheim und 1:0 gegen die SG Schorndorf), hielten die Wachbacher auch mit Pflugfelden mit, waren phasenweise gar die bessere Mannschaft. "Unser primäres Ziel war ja nicht der Aufstieg", sagt Kaludra. "Aber nachdem wir jetzt mehr als mitgehalten haben, hätten wir es gerne mitgenommen. Wir haben zwar nicht die finanziellen Mittel, aber sportlich können wir mithalten." So dürfte Wachbach auch nächste Saison in der Bezirksliga Hohenlohe zu den Topfavoriten gehören. Es waren Kleinigkeiten, die gestern den Unterschied machten. "Es war das erwartet enge Spiel", sagt Kaludra. "Wir waren jederzeit auf Augenhöhe und haben auch den frühen Rückstand sehr gut verkraftet. Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit bestimmt." Doch insgesamt machte Wachbach daraus zu wenig. Erst drei Minten waren gespielt, als Erkan Orak nach einem Freistoß zum 1:0 der Pflugfeldener traf. Der SVW ließ sich dadurch nur kurz schocken und drängte dann auf den Ausgleich. Dieser fiel in der 28. Minute durch einen Kopfball von Nico Thissen. Das Problem der Hohenloher: Sie ließen bis zur Pause zu viele Chancen liegen. Sie hätten durchaus mit einer Führung in die Kabine gehen können. "In der zweiten Halbzeit waren wir dann nicht mehr so gut im Spiel", sagt Kaludra. "Es hat uns auch die Kraft etwas verlassen." Vor allem die Geschwindigkeit im Offensivspiel war nicht mehr so vorhanden wie gewohnt. Allerdings stand die Pflugfeldener Defensive auch gut. "Es war trotzdem in Ordnung", sagt Kaludra. "Die letzten Meter haben gefehlt. Die haben sich in der zweiten Halbzeit gesteigert und am Ende auch verdient gewonnen. Das Momentum war in der zweiten Halbzeit nicht auf unserer Seite." Auch jetzt hatten die Wachbacher durchaus Möglichkeiten, in der 55. Minute zum Beispiel, als ein Heber von Felix Gutsche knapp übers Tor flog, in der 93. Minute als Benedikt Dörner einen Kopfball aus drei Metern nicht richtig erwischte und kurz darauf erneut bei einem Heber, dieses Mal von Christoph Tremmel. Pflugfelden hielt in der zweiten Halbzeit auch körperlich dagegen und hatte durch Dimitris Karagiannis (70.) eine ganz dicke Möglichkeit. Doch der Ball klatschte aus spitzem Winkel gegen den Pfosten. In der 85. Minute gelang ihm dann aber der Siegtreffer aus kurzer Distanz. Nach einem Wachbacher Ballverlust im Mittelfeld ging es schnell und Karagiannis drückte den Ball gezielt über die Linie. Eine Minute später sah Philipp Volkert noch die Gelb/Rote Karte, was die Aufholjagd des SV zusätzlich erschwerte. "Wir haben uns zum Schluss nicht mehr so gut bewegt", sagt Kaludra. "Da haben sich dann auch einige Fehler eingestellt. Die ersten Spiele haben schon auch Kraft gekostet." Pflugfelden konnte sich dagegen zwei Wochen ausruhen und den Gegner beobachten. So war Interimscoach Johannes Rossbacher glücklich über den Erfolg. Er gestand aber: "In der ersten Halbzeit haben wir uns nicht gut angestellt. Da haben wir denen zu viel Raum gelassen. In der zweiten Halbzeit war es dann besser. Wichtig war auch, dass wir Gutsche im Griff hatten. Am Ende war es auch verdient." SV Wachbach: Hadamek; Thissen (88. Tremmel), B. Dörner, Volkert, Ettwein, Gerner, Kißling, F. Dörner, Thomas, Botsch (77. Hahn), Gutsche. TV Pflugfelden: Hornek; Dülger, Orak (90. la Greca), Bozkurt (89. Härter), Coppola, Härter, Karagiannis, Shala, Feyhl (77. Cappella), Mercante, Parlak. Tore: 0:1 (3.) Orak, 1:1 (28.) Thissen, 1:2 (86.) Karagiannis. Schiedsrichter: Marc Packert. Zuschauer: 800.

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